
Eine sanfte Imaginationsübung, mit der du belastende Gedanken, Bilder und Gefühle für eine Weile sicher wegpacken kannst. Sie sind nicht weg und nicht vergessen, sondern warten an einem sicheren Ort, bis du dich ihnen zu einem guten Zeitpunkt wieder zuwenden möchtest.
Manches lässt sich nicht sofort lösen. Und manches muss auch nicht jetzt gelöst werden.
Die Tresorübung ist eine bekannte Stabilisierungsübung aus der Traumatherapie. In dieser angeleiteten Version begleite ich dich mit meiner Stimme dabei, dir einen sicheren Behälter vorzustellen und alles hineinzulegen, was dich gerade belastet. Du entscheidest, was hineinkommt, wo der Tresor steht und wann er wieder geöffnet wird.
So ist die Übung aufgebaut:
Ankommen: Füße spüren, Rücken anlehnen, in deinem eigenen Tempo atmen
Deinen Tresor gestalten: Form, Material, Größe und Verschluss, so lange, bis er sich wirklich stabil anfühlt
Belastendes verpacken: Gedanken, Bilder, Erinnerungen, Gefühle oder Körperempfindungen bekommen eine Form, zum Beispiel einen Brief, ein Päckchen oder einen Stein, und werden nacheinander eingelagert
Sicher verwahren: Den Tresor verschließen und an einen Ort bringen, der gut für dich ist
Zurückkommen: Aufmerksamkeit in den Raum lenken, den Körper bewegen und wahrnehmen, wie es dir jetzt geht
Was dir die Übung leichter macht:
Wann die Übung hilfreich sein kann:
Für wen ist die Übung?
Wichtiger Hinweis
Bitte höre die Übung nicht beim Autofahren oder bei Tätigkeiten, die deine volle Aufmerksamkeit erfordern. Wenn die Übung dich eher unruhig macht, beende sie. Dann ist gerade etwas anderes besser, zum Beispiel ein kurzer Spaziergang. Sprich in diesem Fall gern mit einer Fachperson deines Vertrauens darüber. Die Übung ersetzt keine Psychotherapie, ärztliche Behandlung oder Krisenintervention. In akuten Krisen erreichst du die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, in Notfällen den Notruf 112.
Die Hintergrundmusik wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Die gesprochene Stimme ist meine eigene.